Das Projekt
Ziel des Projekts ist der Bau einer einzigartigen Pilgerherberge mit angeschlossenem Zentrum für Heilung und aktive Meditation, die es so vielleicht nicht nur auf dem Jakobsweg gibt, sondern weltweit. Pilger können so in einer echten Burg auf dem Weg nach Santiago de Compostela übernachten und ihrer Reise ein ganz besonderes Erlebnis hinzufügen.
Gäste in Privat- oder VIP-Zimmern können die Atmosphäre des Jakobswegs genießen und Zeit mit Pilgern oder anderen Gästen aus aller Welt verbringen. Sie können sich an den Arbeiten im Schloss beteiligen oder einfach in diesem zauberhaften Ort neue Kraft tanken.
Sie können auch aktiv meditieren, während sie im Bio-Garten arbeiten und lernen oder sich um Pferde oder andere Tiere ihrer Wahl kümmern. Sie können in den wunderschönen Bergen wandern gehen oder mittelalterliche Schmiedekunst, Münzprägung oder Steinmetzkunst erlernen und ausüben. Sie erhalten individuelle Beratung, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, um ihren Genesungsprozess so praktisch wie möglich zu gestalten.

Das Schloss
Castillo de Sarracín ist eine Burgfestung in der Nähe des Dorfes Vega de Valcarce in Spanien, die am ältesten europäischen Pilgerweg, dem Jakobsweg, liegt.
Die Burg wurde um das 9. Jahrhundert erbaut und von den Tempelrittern zum Schutz der Pilgerwege genutzt. Sie war bis ins 16. Jahrhundert bewohnt und steht seither leer. Sie thront auf einem Hügel inmitten der atemberaubenden Landschaft der Berge von El Bizerzo.



Der Jakobsweg
Der Jakobsweg, auch „Camino“ genannt, ist einer der bekanntesten christlichen Pilgerwege und das seit fast tausend Jahren. Traditionell beginnt er in dem kleinen französischen Dorf Saint-Jean-Pied-de-Port am Fuße der Pyrenäen und endet nach 790 Kilometern in der spanischen Stadt Santiago de Compostela, wo sich das Grab des Heiligen Jakobus, eines Jüngers Jesu, befindet.
Jedes Jahr stellen sich dreihunderttausend Menschen aus aller Welt der Herausforderung, diese lange Strecke zumeist zu Fuß, aber auch zu Pferd oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jung und Alt, Gläubige und Atheisten, Sportler und Abenteurer verlassen ihre gewohnte Umgebung und wandern fast einen Monat lang gemeinsam mit vielen anderen Pilgern.
Die Solidarität und die menschliche/christliche Brüderlichkeit unter den Pilgern sind außergewöhnlich. Das gemeinsame Ziel, der Schmerz und die Freude verbinden die Menschen und vermitteln ihnen ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Bekanntschaften, die während der Reise entstehen, entwickeln sich oft zu engen Bindungen und dauerhaften Freundschaften.

Die Templer
Die Templer waren der berühmteste Ritterorden des Mittelalters und die erste bekannte internationale Militärorganisation, die unabhängig von souveränen Staaten agierte. Ihr Mut im Kampf und ihr Glaube wurden über die Jahrhunderte legendär, obwohl der Orden nur 200 Jahre (1119–1312) existierte. Der Orden bestand aus Kriegermönchen, deren Aufgabe es war, die Pilger auf ihrer Reise nach Jerusalem und Santiago zu beschützen. Sie erfanden und führten das Bankensystem ein, um die lange und gefährliche Reise sicherer zu gestalten. Ihre Mystik und ihre Legenden leben fort, und ihr ritterlicher Ehrenkodex inspiriert noch heute Millionen von Menschen weltweit. Zahlreiche Templer-Organisationen weltweit fühlen sich verpflichtet, die Traditionen und Werte dieses legendären Ordens zu bewahren.

Artikel über das Projekt
