top of page

Das Schloss

Castillo de Sarracin

Castillo de Sarracin

Castillo de Sarracín ist eine Burgfestung in der Nähe des Dorfes Vega de Valcarce in Spanien, 160 km von Santiago de Compostela entfernt.
Das erste Bauwerk wurde vermutlich von den einfallenden Mauren im 8. Jahrhundert errichtet, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass sich darunter ein noch älteres Bauwerk befindet.
Aufgrund ihrer strategisch wichtigen Lage wurde sie über hundert Jahre lang von den Tempelrittern zum Schutz der Pilgerwege genutzt. Bemerkenswert ist, dass sie im 15. Jahrhundert während der Irmandiña-Rebellion als einzige Burg der ständigen Belagerung widerstand, während die umliegenden Burgen (Corrullón, Balboa und Cornatel) der feindlichen Invasion zum Opfer fielen.
Die Festung wurde bis ins 16. Jahrhundert von verschiedenen Adelsfamilien genutzt und steht seitdem leer. Die verlassene Burgruine wurde 1973 der Gemeinde Vega de Valcarce geschenkt und steht unter dem Schutz des spanischen Kulturerbes (Patrimonio).

Kürzlich erhielt die Gemeinde Vega de Valcarce finanzielle Unterstützung von den lokalen Behörden, um die historischen Ausgrabungen abzuschließen, die Burgstruktur zu verstärken und Teile der Mauern wiederaufzubauen. Dank ihrer erhöhten Lage blieben die meisten Steine ​​im Inneren der Burg erhalten und können für die Rekonstruktion ihres ursprünglichen Zustands verwendet werden. Wir haben herausgefunden, dass der Hauptteil der Burg wahrscheinlich von den Mauren während ihrer Invasion in Spanien erbaut wurde. Einige Mauern weisen jedoch Spuren aus der keltischen Zeit auf, was die Burg noch interessanter und einzigartiger macht.

IMG_7591_1600x1200.jpeg

Castillo de Sarracin

Der Jakobsweg

cs_0_0.jpg

Alle, die den Jakobsweg gegangen sind, sagen dasselbe: Das war die schönste Zeit meines Lebens. Wenn sie nach 800 km (500 Meilen) in Santiago de Compostela ankommen, wollen sie nicht mehr nach Hause. Selbst diejenigen, deren Familien sie erwarten. Sie wollen bleiben und die Magie weiter erleben… Aber warum? Man kämpft sich über einen Monat lang durch Wälder, Berge, Städte und Dörfer. Es regnet, es kann bitterkalt oder brütend heiß sein. Der Rucksack ist schwer – und das ist alles, was man für einen Monat besitzt. Doch in dieser Zeit lernt man sich selbst kennen. Der Jakobsweg hält einem einen Spiegel vor – das Spiegelbild des eigenen wahren Wesens! Und diese Person ist viel stärker, mutiger und glücklicher, als man es je für möglich gehalten hätte.

Die wahre Magie liegt darin, die eigene Komfortzone zu verlassen. Im Urlaub ist man immer man selbst, nur in einer anderen Umgebung. Der Jakobsweg hingegen führt einen aus der Komfortzone heraus, und genau dort beginnt die Magie.

Unsere Vorfahren kannten den Trick: Je mehr Zeit man in der Natur verbringt, desto heilsamer wird man. Wandern hilft, die richtige Balance zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu finden. Nach einigen Tagen oder Wochen Wanderung findet man seine Mitte und ist ganz im Hier und Jetzt verankert. Und wenn man diesen Punkt erreicht hat, geschehen Synchronizitäten. Man betritt eine völlig andere Welt und Dimension. Man nimmt Zeichen und Ereignisse um sich herum wahr, weil man nicht länger von seinen Gedanken abgelenkt ist.

Und wenn man nach Hause kommt, sieht man sein Zuhause mit ganz anderen Augen. Man erkennt, wie bequem das Bett ist, wie wundervoll das Zuhause. Wie schön die kleinen Dinge sind, die man vorher nie bemerkt hat. Man empfindet Dankbarkeit für die kleinsten Dinge um sich herum. Und man spürt eine unglaubliche Kraft und Energie, die man vorher nie hatte. Es ist wie eine Wiedergeburt! Man entdeckt den Menschen, der man schon immer war … irgendwo verborgen in den Träumen.

Der Jakobsweg ist ein absolutes Muss im Leben!

bottom of page